Schlagzeugunterricht im Proberaum
Standort:
2454 Trautmannsdorf an der Leitha
Kontakt : office@phildrums.at
Web : www.phildrums.at
Einzelstunden: € 45,- (zzgl. 20% Mwst. = € 54,-)
10er-Block: € 410,- (zzgl. 20% Mwst. = € 492,-)
Der Preis für die Schlagzeugstunden:
Kosten für Einzelstunden* (50min) : € 45,- (zzgl. 20% Mwst. = € 54,-)
10er-Block: € 410,- (zzgl. 20% Mwst. = € 492,-)
Ich bitte um Verständnis, dass Probe,- oder Schnupperstunden wie ganz normale Unterrichtseinheiten verrechnet werden. Bei direkter Buchung eines 10er-Blocks wird die Schnupperstunde allerdings gerne als erste Einheit des Blocks mit Rabatt gezählt.
Sollte es dir darum gehen, mich vorher einfach etwas kennen zu lernen, können wir das gerne bei einem Telefonat machen oder auch einen Video-Call vereinbaren.
Der Unterricht in Trautmannsdorf ist grundsätzlich für mich, je nach Terminlage, frei einteilbar und kann von Mal zu Mal abgesprochen werden.
Bei Absage einzelner Einheiten meinerseits wird die Stunde nach Vereinbarung nachgeholt, sollte dies nicht möglich sein, werden die Kosten für nicht zustande gekommene Stunden zurückerstattet.
Vom Kursteilnehmer nicht wahrgenommene Einheiten können leider weder nachgeholt noch rückvergütet werden.
Ein Übertragen der Unterrichtsstunden an 3. Personen ist nicht möglich.
Die Termine für den Schlagzeugunterricht werden von Woche zu Woche abgehalten, neu vereinbart und, sofern es einen von uns gemeinsam ausgemachten laufenden Termin gibt, bis auf Widerruf weitergeführt. Wenn die Einheit innerhalb von 24h vor dem Termin von euch abgesagt wird, muss ich die Stunde dennoch verrechnen. Auch im Krankheitsfall bitte „erneut absagen“, sofern notwendig. Jeder hat einen „Strike“ 🙂 pro Halbjahr in Kulanz frei. Das heißt, dass man ein Mal auch kurzfristig absagen kann, ohne dass nachverrechnet wird.
Für sämtliche Verrechnungsformen gilt natürlich, dass von mir abgesagte Einheiten nicht verrechnet oder vom Kursblock abgezogen werden.
Ferienbetrieb findet nach Absprache statt, also bitte nicht davon ausgehen, dass Schulfrei gleich Schlagzeugfrei heisst sondern vorher mit mir abklären!
Nach Absprache kann die Unterrichtseinheit für Kinder geteilt werden. Dadurch gestaltet sich das Erlernen kurzweiliger und die Motivation bleibt längerfristig erhalten.
Ich empfehle und spiele selber:
1 Paar Ahorn,- oder Hickorysticks z.B.:
Vater - Teardrop-Cymbalstick, oder Manhattan 5A oder
Vic Firth - American Classic 5A
Für jüngere Kinder mit kleineren Händen:
Modell / Größe 7A
Ahornsticks sind leicht, entwickeln einen offenen Klang und eignen sich zum Erlernen präziser Technik. Hickory ist eine haltbarere, dafür etwas schwerere Holzsorte. Ich persönlich verwende beide Sorten, je nach Einsatzzweck.
Zu Beginn kommt man auch einige Zeit ohne Schlagzeug aus, da am Anfang das Erlernen der Handtechnik im Vordergrund steht.
Dafür genügt ein preisgünstiges Übungs-, oder Practicepad. Optimaler Weise in Kombination mit einem entsprechenden Stativ, da somit die richtige Ausrichtung des Pads zum Spieler gewährleistet werden kann. Hierbei handelt es sich um eine Art Gummiplatte, die ein ähnliches Spielgefühl wie eine Trommel bietet, allerdings ohne der damit verbundenen Lautstärke. Sozusagen eine Art „stiller Trommel“, die einerseits die Möglichkeit bietet innerhalb der Wohnung zu üben, andererseits einer raschen Ermüdung des Gehörs entgegenwirkt und somit der Konzentration förderlich ist.
Eine entsprechende Stativ/Pad-Kombination ist bereits unter 50€ erhältlich.
Ja, und zwar ein Elektronisches Metronom mit Kopfhörerausgang oder eine entsprechende Handy-App sowie einen Notenständer. Dann kann's aber auch schon losgehen! 🙂
Als ich selber im Alter von 10 oder 11 Jahren anfing Schlagzeug zu spielen kam ich etwa 1-2 mal im Jahr durch Zufall in die Gelegenheit mich an ein richtiges Schlagzeug zu setzen um dann, in vielleicht 5-10 Minuten, all das auszuprobieren was ich mir, in ständiger Hoffnung auf derartige Augenblicke, zurechtgelegt- und vorher in Gedanken, in der Luft oder auf Polstern, die mir mein Bruder in die richtigen Positionen hielt, geübt hatte.
Mein sehnlichster Wunsch war es (bis heute hab ich mir wohl nie etwas mehr gewünscht als das, damals), mein eigenes Instrument zu haben um all die Ideen die in meinem Kopf waren umsetzen zu können und habe es immer für undenkbar, gar utopisch, gehalten dass ich jemals ein Schlagzeug besitzen würde, bevor ich nicht erwachsen und berufstätig wäre. Die Hoffnung darauf ein Schlagzeug von meinen Eltern zu bekommen hatte ich bald aufgegeben, allein schon aus finanziellen Gründen. Schließlich erkannte ich, dass ich meines eigenen Glückes Schmied war, woraufhin ich die ganze Angelegenheit einfach selbst in die Hand nahm, das Geld gespart, und in weiterer Folge im Alter von 15 Jahren mein erstes Schlagzeug kaufte. Allerdings konnte ich nur dahinter sitzen, es ansehen aber nicht „draufhauen“, da ich es aus Ermangelung eines Proberaumes nur in meinem Zimmer, in der Wohnung meiner Eltern aufstellen konnte, wo ich aber nicht üben durfte.
Es sollte noch über ein Jahr dauern bis ich es geschafft hatte den Raum zu finden den ich als ersten Proberaum verwenden konnte. Ein alter, feuchter ehemaliger Luftschutzkeller voller Schutt und mit Löchern in der Außenwand die ihn somit unheizbar machten und mir über Jahre hinweg etliche Stunden des Übens in der dicken Winterjacke, Haube und mit gefrorenen Händen und Füssen (habe früher noch dazu barfuß gespielt !) bescherten! Dafür war er aber gratis, Arbeit und Material fürs partielle Herrichten (Licht, Türschloss, Steckdose) nicht eingeschlossen und unschlagbar in seiner Lage!
…macht also unterm Strich: 6 Jahre kein Schlagzeug zum üben.
Es freut mich also sehr, dass ihr bereits jetzt darüber nachdenken könnt, welches wohl euer erstes Instrument werden wird und ihr die Möglichkeit haben werdet auch darauf zu spielen!
Wenn man zu Anfangs einfach nur irgendein Schlagzeug sucht, egal wie es klingt und aussieht, sollte man darauf achten, dass man so wenig wie möglich dafür ausgibt, solange es „funktionstüchtig“ ist. Ein kaputtes oder derart minderwertiges Instrument, welches es schwierig bis unmöglich macht korrekte Einstellungen vorzunehmen und daher die Bespielbarkeit erschwert, ist dem unterrichtstechnischen Fortkommen eher abträglich und man hat in diesem Falle am falschen Ende gespart.
Die preisliche Untergrenze eines vernünftig „funktionierenden“ Sets liegt etwa bei 300 Euro. Berühmt klingt dieses dann aber nicht und man muss damit rechnen, dass mit fortschreitendem Können und geschulteren Ohren, die Ansprüche früher oder später steigen und man sich bald erneut über den Schlagzeugkauf Gedanken wird machen müssen. Je nach dem wird es aber für die nächsten 2-3 Jahre seinen Zweck erfüllen.
Aus diesem Grund mein Tipp: Wenn billig, dann BILLIG, damit nichts „verhaut“ ist, wenn man eines Tages auf ein Schlagzeug der gehobeneren Klasse umsteigt oder aber nach einiger Zeit beschließt dieses Hobby wieder aufzugeben. Die Anschaffungskosten stehen nach dieser Zeitspanne durchaus in Relation zur Nutzungsdauer.
Weiß man schon ziemlich genau dass man „dabei bleibt“ und will daher gleich etwas für länger haben, muss man sich heutzutage auch nicht mehr in Unkosten stürzen, da die technische Entwicklung und der harte Konkurrenzkampf zwischen den Trommelbauern immer bessere und hochwertigere Instrumente hervorbringt, was sich bereits im Einstiegssegment bemerkbar macht. Die namhaften Hersteller können es sich einfach nicht mehr erlauben, schlampig verarbeitete Produkte auf den Markt zu bringen.
Mit ca. 700-1000 Euro ist man schon sehr gut im Rennen und kann ein wirklich schönes und hochwertiges Schlagzeug erstehen, an dem man auch lange Freude haben kann.
Bei den Becken verhält es sich im untersten Preissegment ähnlich wie bei den Trommeln, allerdings mit dem Unterschied, dass mit fortschreitender Entwicklung des Gehörs einem ein schlechtes Becken weit früher auf die Nerven geht ;-) als billige Trommeln!
Billige Becken lassen sich allerdings einzeln und nach und nach durch klanglich bessere ersetzen und die Ausgaben können somit auf einen größeren Zeitraum aufgeteilt werden. Obwohl die Klangqualität eines Beckens stets einer sehr subjektiven Auffassung unterliegt lässt sich hier zusammenfassend sagen, dass die Charakteristik dieser Instrumente zeitlos ist.
Hochwertiges war ist und bleibt hochwertig - Ramsch bleibt Ramsch ;-)
In der Regel haben SchlagzeugerInnen in weiterer Folge für unterschiedliche Spielsituationen (Üben, Studio, Live, usw.) sowie Stilrichtungen auch unterschiedliche Becken der gehobeneren Preiskategorie.
Ich würde einem Anfänger allerdings vorerst davon abraten, sich gleich in die Liga der Equipmentfanatiker „einzukaufen“ und vorschlagen damit zu warten bis genauer abzusehen ist in welche musikalische Richtung er/sie sich entwickeln möchte.
Für den beginnenden Schlagzeugenthusiasten empfehle ich ein Starterset, bestehend aus 1 Paar Hi-Hat Becken, 1 Ride-Becken und 1 Crash-Becken. Mehr benötigt man am Anfang nicht unbedingt.
Ab ca. 200 Euro bekommt man derartige Sets, die den Spaß am üben nicht so bald verderben und hat dann auch nach wie vor die Möglichkeit Teil für Teil auszutauschen.
Ein Unterschreiten der obgenannten Preiskategorie ist nicht zu empfehlen.
www.klangfarbe.at
Gasometer D
Guglgasse 14
1110 Wien
Am besten fragt ihr nach meinem Freund Peter Höfer und beruft euch auf mich, bzw. ruft ihn unter seiner direkten DW an:
Telefon: +43 1 5451717451
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10:00-19:00,
Sa 10:00-17:00
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